Stefan Dittrich

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1970 - 1974 Jena  

Jena bietet ein herrliches Fluidum für mein Studentenleben (eingeschrieben in der Ökonomischen Kybernetik, endend als Wirtschaftswissenschaftler = Dipl.-Ing.-Ökonom). Ich spiele in der Beatgruppe "Boutique" Orgel (Highlights im Studentenkeller Zur Rosen: "Wer die Rose ehrt"), erlebe die glorreichen Zeiten des FC Carl Zeiss Jena und lerne im Hörsaal meine Frau kennen - Gründe genug, in dieser schönen Stadt mit ihrer reizvollen Umgebung zu bleiben! Aber mangels eines Arbeitsplatzes lande ich im Rahmen der "DDR-Absolventenvermittlung" in Karl-Marx-Stadt...

Die Stadt wird als Siedlung "Jani" um 880 und als Stadt 1236 erwähnt, erlangt bald beträchtlichen Wohlstand und ist ein Zentrum der Reformation. Die Uni (1558 gegründet) trägt seit 1934 den Namen Schillers. Um 1800 wird Jena geistige Hochburg Deutschlands dank Goethe, Schiller, Fichte, Hegel, später berühmt durch seine Pioniere Zeiss, Abbe, Schott. 1945 wird das Zentrum zerbombt und entsteht nun neu. Jena hat ca. 100.000 Einwohner.

Ich empfehle die Uni, das Planetarium, den Botanischen Garten mit Goethe-Gedenkstätte, Schillers Gartenhaus, das Stadtmuseum Göhre, das Optische Museum, die Philharmonie, die Kneipen in der Wagnergasse (z. B. Stilbruch) und den Studentenkeller Zur Rosen, den Intershop-Tower mit Aussichtsplattform, ein Fußballspiel beim FC Carl Zeiss Jena sowie die nahe Leuchtenburg und die Dornburger Schlösser.